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Öffentlicher Sektor und Gemeinden

Luxembourg-Kirchberg, Energiezentrale Kirchberg

Luxembourg-Kirchberg

Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2001 versorgte die Energiezentrale das Wärmenetz der Stadt Luxemburg mit Hilfe von Blockheizkraftwerken (BHKW) sowie Brennwertkessel, welche mit Erdgas betrieben wurden.

Aufgrund des Wachstums des Kirchbergs und der damit verbundenen allgemeinen Erhöhung der Nachfrage nach Wärme, hat LuxEnergie 2016 den letzten effizienten und ökologischen Ausbau seiner Energiezentrale durchgeführt. Seit der Fertigstellung dieser Ausbauphase in 2017 wird der Großteil der Wärme mittels Biomasse, genauer gesagt Holzpellets produziert. Die Holzpellets werden im Biomasse-BHKW verbrannt und diese Wärme deckt die Grundlast des Kirchbergs. Während der Nachfragespitzen werden die BHKW’s, die mit Erdgas betrieben werden, und die Brennwertkessel in Betrieb genommen um der Nachfrage der Kunden nachzukommen.

Die grüne Wärme übersteigt damit die fossile Wärme um 12.000 MWh/Jahr. Mehr als 50% der Wärmeversorgung des Kirchbergs werden somit durch erneuerbare Energien gedeckt. Das Wärmenetz des Kirchbergs wird zu einem „grünen“ Netz. Des Weiteren verbessert sich die Energiebilanz der angeschlossenen Gebäude. Das Wärmenetz der Stadt Luxemburg erlaubte somit die Umstellung in einem Zug eines ganzen Stadtteiles auf grüne Energie.

Kennzahlen

Inbetriebnahme / Umbau:2001 / 2017
Wärmeproduktion:vor Umbau:127.500 MWh/a (fossil)
nach Umbau:76.600 MWh/a (regenerativ)
58.900 MWh/a (fossil)
Stromproduktion:vor Umbau:59.900 MWh/a (fossil)
nach Umbau:21.600 MWh/a (regenerativ)
28.700 MWh/a (fossil)
Wärmenetz:17,5 km
Einsatz:Fernwärme / Strom

Energiezentrale

Vor Umbau

6 BHKW-Module
Primärenergie: Erdgas

3 Heizkessel mit Zweistoffbrenner
Primärenergie: Erdgas und Heizöl

Nach Umbau

1 Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungsmodul
Primärenergie: Holzpellets

5 BHKW-Module
Primärenergie: Erdgas

3 Heizkessel mit Zweistoffbrenner
Primärenergie: Erdgas und Heizöl